Haustür & Fenster

FENSTER UND HAUSTÜR ALS DÄMMELEMENTE

Dämmung mit Durchblick

Energie-Effiziente Fenster und neue Haustüren – was bringt's?

Fenster und Türen spenden Licht, ermöglichen die Belüftung von Innenräumen und tragen viel zur Schall- und Wärmedämmung von Gebäuden bei. Deshalb sollten Sie immer auch an Ihre Fenster und den Einbau neuer Türen denken, wenn es darum geht, eine Immobilie zu sanieren. 

Gebäude mit veralteten Fenstern und Außentüren verlieren viel Energie. Denn häufig werden besonders die Fenster zunehmend undichter, vor allem durch Alterung und Beanspruchung der umlaufenden Dichtungen. Auch die Rahmen können sich mit der Zeit verziehen. Dasselbe gilt für Haustüren. Neue Fenster und eine neue Haustür stehen daher unter den energetischen Sanierungsmaßnahmen ganz weit vorn. Falls Sie ohnehin darüber nachdenken, ein Haus renovieren zu lassen, lassen Sie sich unbedingt auch zum fachgerechten Austausch von Fenstern und Türen beraten!

Die Vorteile einer Sanierung von Haustüren und Fenstern

Die Dichtigkeit der Gebäudehülle hat einen großen Einfluss auf den Energiebedarf. Durch Konvektion (Zugluft) aufgrund undichter Fenster und Türen entstehen enorme Wärmeverluste. Der Austausch von Fenstern und Haustüren macht die Gebäudehülle dichter und minimiert diese Verluste.

Design ohne Titel (21)

Was Sie bei der Erneuerung von Fenstern und Türen beachten müssen

Die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) stellt zur Einhaltung der Förderfähigkeit genaue Anforderungen an die Bauteile. Dazu zählt auch der U-Wert. Er beschreibt den Wärmedurchgang eines Bauteils.

Beim Einsatz von dreifachverglasten Fenstern in Altbauten sollte der U-Wert des neuen Fensters nicht besser als der U-Wert der Außenwand sein. Dies kann insbesondere bei nicht sanierten Außenwänden von Gebäuden mit Baujahr bis 1980 vorkommen. In solchen Fällen sollte auf Zweifachverglasung zurückgegriffen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Tauwasser nicht mehr auf der Scheibe ausfällt, sondern auf der Außenwand. Dann beschlägt nicht mehr die Scheibe, sondern die Wand wird feucht.

Zudem muss beim Tausch alter Fenster gegen neue und dichtere Fenster das Lüftungsverhalten angepasst werden, da die Raumluft nicht mehr permanent unkontrolliert ausgetauscht wird. Der Einsatz von Fensterfalzlüftern kann in diesen Fällen sinnvoll sein.

Unabhängig davon, ob zwei- oder dreifachverglaste Fenster verbaut werden, sollten Bewohner:innen nach einem Austausch für das sich ändernde Lüftungsverhalten sensibilisiert werden.

Stellen Sie uns Ihre Fragen!

Ihr Kontakt zu den Expert:innen von WERK.E

Das weite Feld der energetischen Gebäudesanierung ist für Laien kaum zu überblicken. Wenden Sie sich darum am besten direkt an WERK.E! Denn für jeden Bereich, der sich auf die Energiebilanz Ihres Gebäudes auswirkt, haben wir spezialisierte und zertifizierte Profis, die Ihnen fachkundig weiterhelfen. Gern vereinbaren wir auch gleich einen Termin zur Besichtigung Ihres Hauses und zur Beratung vor Ort mit Ihnen!

Der energetische Austausch von Haustür und Fenstern wird mit bis zu 20% der Kosten gefördert!

Im Rahmen einer energetischen Sanierung wird der Austausch einer vorhandenen Haustür und bestehender Fenster durch energieeffizientere dreifachverglaste Fenster gefördert. Die Förderung schließt die Handwerkerkosten und die Materialkosten der einzelnen Sanierungsmaßnahmen mit ein.

Die im Zusammenhang mit dem Fenstertausch notwendigen Nebenarbeiten, wie etwa Putzarbeiten an Laibungen, Austausch von Fensterbänken, neue Rollläden, Sonnenschutz etc. zählen ebenfalls zu den förderfähigen Kosten. 

Lohnt sich die Sanierung von Fenstern und Haustüren?

Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme lässt sich immer nur von Fall zu Fall beantworten. Berücksichtigt werden sollten das Alter der Fenster und Haustür, das verbaute Material, die Optik und natürlich die Funktionalität. Zu den Einzelheiten und auch zu den Voraussetzungen für eine Förderung beraten wir Sie gerne. 

Nach BEG wird der Austausch von Fenstern und Haustüren mit 15% gefördert. Wenn der Sanierung ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zugrunde liegt, erhöht sich die Förderung auf 20% und es können Fördermittel von 60.000 € pro Wohneinheit geltend gemacht werden. Eine Haustür und alte Fenster unter energetischen Gesichtspunkten erneuern zu lassen, kann also viel Geld sparen – nicht erst bei den späteren laufenden Kosten.

Welche technischen Mindestanforderungen gelten?

Voraussetzung für die Förderung ist ein Uw-Wert der neuen Fenster von höchstens 0,95 W/m²K. Dies ist nur mit dreifachverglasten Fenstern zu erreichen. Der maximale -Wert für Haustüren liegt bei 1,3 W/K.

Sanierungsarbeiten, auch an Tür- und Fenstersystemen, müssen von einem qualifizierten Handwerksbetrieb durchgeführt und durch eine Fachunternehmererklärung bestätigt werden. Die Mindestinvestitionssumme zur Inanspruchnahme von förderfähigen Ausgaben beträgt 300 €.